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<pre>Laut dieser Statistik können die „Geißböcke“ im Grunde recht zuversichtlich ins Erzgebirge reisen. Jedoch stellt sich eine Frage: Wir verkraftet der Aufstiegsfavorit und Meisterkandidat die zwei Niederlagen in Folge?  <p> Solche Spiele haben zwar wenig Aussagekraft, steigern aber das Selbstvertrauen der Spieler. Wichtig, um die Rückrunde der vergangenen Saison vergessen zu machen. Denn im zweiten Saisonabschnitt lief es für Heidenheim überhaupt nicht.  <p>  Denn trotz Tabellenplatz acht rangieren die Hauptstädter nur drei Zähler vor der Abstiegszone und stehen daher am Sonntag durchaus unter Druck. <p> Zuletzt standen die Arminen auch bei der SpVgg Greuther fürth dicht vor einem Punktgewinn. Doch durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mussten sie sich dann doch mit 1:2 geschlagen geben. Dennoch ist der spielerische Aufwärtstrend der vergangenen Wochen deutlich sichtbar. <p>  Die letzte Begegnung am 15. Spieltag der laufenden Saison endete nach einem rassigen Schlagabtausch mit 3:3.  </pre>


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<pre>Zehn Saisonspiele ohne einen einzigen Sieg waren dann doch zu viel. Nach dem jüngsten 0:4 bei Fortuna Düsseldorf wurde Bielefelds Trainer Rüdiger Rehm entlassen. Der Coach, der erst im Sommer vom Drittligisten Großaspach auf die Alm gewechselt war, hatte es bislang nicht geschafft, das Team in ein erfolgreiches Fahrwasser zu führen.  <p> Dass dieses sich zuletzt vor allem gegen Aufstiegsanwärter bewährte, sollte sich zudem sicherlich auch gegen Union Berlin als vorteilhaft erweisen — auch dank der Schützenhilfe des nunmehrigen Gegners hatten die Eisernen kürzlich den FC Nürnberg vom dritten Tabellenrang verdrängt.  <p>  Die Spielvereinigung rangiert nach dem 1:1 am letzten Spieltag gegen den VfL Bochum lediglich einen Zähler vor St. Pauli und steht im womöglich wichtigsten Auswärtsspiel der Saison gehörig unter Druck. <p> Hätte sich Union Berlin mit einem Sieg am vergangenen Spieltag gegen den Tabellenletzten aus Kaiserslautern als ärgster Verfolger des Spitzentrios in Stellung bringen können, ist der Aufstieg nach der bitteren 3:4-Niederlage wieder in weite Ferne gerückt. <p>  Beim FCK jagt derzeit ein Tiefpunkt den anderen. Nach der Klatsche gegen Union Berlin rangieren die Pfälzer wie gehabt auf dem letzten Tabellenplatz und offenbaren eine geradezu katastrophale Bilanz.  </pre> 


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<pre> Unabhängig von letzten Aufstiegshoffnungen gehen die Bochumer angesichts der jüngsten Ergebnisse favorisiert in den Vergleich mit Union Berlin.  <p> Ungeschlagen blieb am vergangenen Spieltag auch die Hertha – und zwar zum insgesamt siebten Mal in Folge. Beim 1:0 über fürth gab es den fünften Dreier an den besagten letzten sieben Spieltagen. Auswärts holten bislang nur drei Teams mehr Punkte als die Berliner. Die haben ihre letzten drei Partien in der Fremde allesamt gewonnen – und zwar mit einem Torverhältnis von 9:3.  <p>  Mit erst 12 vor heimischer Kulisse erzielten Treffern verfügt der FCI über eine der schwächsten Offensivreihen der Liga und dürfte daher selbst gegen defensiv anfällige fürther größere Probleme damit bekommen, eine Vielzahl an Tormöglichkeiten herauszuspielen. <p>  Während es für die Gastgeber noch um alles geht, kann der MSV Duisburg tiefenentspannt in die Begegnung gehen. Als Aufsteiger in die Saison gegangen, rangieren die Duisburger nach 32 absolvierten Spieltagen auf dem siebten Platz und haben damit ihr Soll bereits mehr als erfüllt. <p>  Gleichzeitig wollen sich die Kiezkicker für das letzte Heimspiel rehabilitieren. Das verloren sie nämlich mit 3:4 gegen Aufsteiger Elversberg, nachdem sie in dieser Zweitliga-Saison zuvor kein einziges Match am heimischen Millerntor verloren hatten (9S, 5U).  </pre>


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<pre> Da auch bei den Gastgebern das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten mittlerweile wieder gewachsen ist, dürfen sich die Berliner von ihrem Stimmungshoch kaum nennenswerte Vorteile versprechen: Und ebenso ist fraglich, ob sich Union in spielerischer Hinsicht auf entscheidende Vorzüge berufen kann.  <p> Am siebten Spieltag siegte Düsseldorf vor heimischer Kulisse in gewohnt effizienter Art und Weise mit 1:0. Ob sich die Fortuna allerdings gegen die starke Heimoffensive der Regensburger wiederum schadlos halten kann, ist aus heutiger Sicht zumindest fraglich.   <p> Angesichts des Verbleibs sämtlicher bewährter Leistungsträger liegt es nahe, dem Klub für die unmittelbare Zukunft einen gehörigen Tabellensprung zu prophezeien. Dies gilt jedoch freilich nur dann, wenn sich fortan tatsächlich das komplette Team zur konstruktiven Arbeit bereit erklärt. <p>  Mit erst 16 erzielten Treffern stellt das Team zudem die schwächste Heimoffensive aller Zweitligisten und dürfte dementsprechend verunsichert in das so wichtige Duell mit Greuther fürth gehen.  <p> Beim VfL haben sich zuletzt Tom Baack, Maxim Leitsch und Simon Lorenz angeschlagen vom Training abgemeldet und sind für das Heimspiel fraglich.  </pre>


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<pre> Vor dem Duell mit Bielefeld dürften die Duisburger zudem einen sorgenvollen Blick auf den direkten Vergleich richten.  <p> Dass die Kieler mit dieser Bilanz nicht noch mehr Punkte auf dem Konto haben, liegt einzig an der gleichzeitigen Defensivschwäche. Mit acht Gegentoren stellt Holstein nämlich den zweitschlechtesten Defensivverbund des Saisonstarts.  <p>  Hauptverantwortlich für den Duisburger Höhenflug ist fraglos die eigene Auswärtsstärke. Mit 13 auf des Gegners Plätzen erzielten Punkten rangiert der MSV auf dem dritten Platz der Auswärtstabelle und damit vor den Aufstiegskandidaten aus Düsseldorf, Nürnberg und Berlin. <p>  Nach dem 3:0-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Jahn Regensburg haben die 98er zum Saisonabschluss den Ligaverbleib nämlich in eigener Hand und würden die Klasse in jedem Falle mit einem Dreier halten.  <p> „Wir treten sehr souverän und mit einer gewissen Ruhe auf. Das tut uns gut. Hier hebt keiner ab.“  </pre>


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